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Schiff nicht im Ablegehafen bei Ankunft – Was nun?

Was passiert eigentlich, wenn das Schiff am Tag der Abfahrt nicht im Ablegehafen liegt? – Erfahrungsbericht von der Costa neoRiviera

Bei meiner letzten Kreuzfahrt mit der Costa neoRiviera stand ich mit meiner Familie genau vor dem Fall. Wir reisten diesmal mit dem eigenen PKW an und kamen ohne Unfall, Stau oder sonstige Probleme bis ans Ziel nach Savona. Leider regnete es in Strömen auf dem Weg dahin, so dass wir die Fahrt an der Küste nicht wirklich genießen konnten. Normalerweise sieht man auch bereits von weitem im Hafen die Costa-Schiffe liegen, aber diesmal haben wir aus der Ferne kein Schiff gesehen…Zunächst dachten wir uns nichts weiter dabei, schließlich ist die neoRiviera kein Riesenschiff wie die Diadema.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Aber als wir am Hafen angekommen sind und unser Auto auf den reservierten Parkplatz abgeben wollten, begrüßte uns schon ein Mitglied der Costa-Crew sehr herzlich und teilte uns mit, dass das Schiff aufgrund des starken Unwetters nicht in Savona anlegen konnte. Wir waren daher zunächst ein wenig irritiert, da wir diese Situation bisher nicht kannten und auch keine Information darüber hatten.

Die Costa-Crew teilte uns dann schließlich mit, dass das Schiff zu Gast im Heimathafen von MSC in Genua angelegt habe und es einen organisierten Shuttletransfer gab. Wir mussten also nur unsere Koffer aus dem Auto ausladen und 50m zum Terminaleingang gehen, wo schon weitere Crew-Member auf uns warteten. Da an diesem Tag auch die Costa Luminosa in See stechen sollte, sich aber auch in Genua befand, standen etliche Busse am Eingang. Die Costa-Crew war aber sehr gut organisiert und lotste uns direkt zu unserem Bus, wo wir unsere Koffer abgaben und uns einen Sitzplatz im Bus suchen konnten.

Da wir auch recht früh in Savona ankamen, mussten wir nicht lange warten bis der Bus die ca. einstündige Fahrt nach Genau startete. Diese verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse, außer das bestimmt 90% der im Bus sitzenden Italiener ihre Smartphones zückten und vermutlich diesen „Zwischenfall“ ihren Familien, Freunden und Bekannten lautstark mitteilten (Leider spreche ich kein Italienisch, außer ein paar Worte die man  im Urlaub so mitbekommt 😉 ).

Jedenfalls sind wir gut angekommen und konnten direkt an Bord gehen. Es gab keine Wartezeiten beim Boarding, wie man es eventuell von Savona oder Barcelona kennt (wenn man kein Club-Mitglied ist :-D). Selbst die Zimmer konnten wir bereits beziehen und unsere Costa-Karten holen um auf die etwas andere, als geplante, Anreise mit einem Drink anzustoßen.

Insgesamt verlief die Einschiffung von Costa trotz der ungeplanten Situation reibungslos und geordnet, so wie wir es bisher von Costa kannten und zufrieden waren.

Hafen von Genua

Hafen von Genua

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